Über mich

Vita

  • 1954 in Wilhelmshorst bei Potsdam geboren
  • durch den Beruf des Vaters häufige Umzüge, wohnhaft dadurch in Cottbus, Rostock,Karl-Marx-
    Stadt, Burg/Magdeburg, Berlin

  • 1960 – 1970 Schulbesuch
  • 1972 – 1980 Theologische und medizinische Ausbildung, Zusatzausbildung im
    psychotherapeutisch/ kunsttherapeutischen Bereich
  • 1980 – jetzt Kunst-und musiktherapeutische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
  • seit 2012 auch freischaffend
  • Helga Schönfeld fotografiert, aber ihre Arbeiten sind keine Fotografien, sie sehen aus wie gemalt. Sie sind eine „Hybridkunstform“, so die Laudatorin einer der letzten Ausstellungen.
    …eine einheitliche Linie sucht man in den Arbeiten von Helga Schönfeld vergebens.
    Begonnen hat ihr Interesse für Kunst bereits in der Kindheit. Seit etwa sechs Jahren fasziniert sie der künstlerische Umgang mit digitalem Bilsmaterial mit einem selektiven Blick auf Strukturen. Diese „Spurensuche“ dient nicht einer dokumentarischen Beweisaufnahme, sondern ist Ausgangsmaterial für ihre Bilder.
    „..ich sehe die Fotografie nicht als klassische Gattung der Kunst, sondern als Fundus für meine Arbeit.“
    Sie hält Details fest, die dem Blick der meisten entgehen: abgeplatzte Farbe, Rost, Plastikfolien- im Laufe der Zeit Verwittertes, Verfallenes, Schichtungen, abstrakte Strukturen – ohne definierten Ort, zeitlos.
    Helga Schönfeld hat ihre künstlerische Sprache gefunden.
    Diese entzieht sich einer begrifflichen Kategorisierung, dem Raster verbaler Festlegungen und Ismen.
    Sie arbeitet assoziativ. Ein besonderes Augenmerk legt Schönfeld auf die Oberfläche, die ursprünglich Banales
    in ihrem neuen Kontext zu Entscheidendem werden lassen. Ein Sehen ist gefragt, das Denken und Fühlen miteinander verbindet, und sich in ihrer Komplexität eventuell erst beim zweiten hinsehen erschließt.
    Traum und Imagination sind Spielraum für eigene Interpretation.
    in der wahl der künstlerischen Mittel bewegt sich Schönfeld in der Tradition des Surrealismus.